Funktionen

Was SeatLord im Einzelnen macht

Keine Governance-Suite mit dreimonatiger Einführung, sondern ein Werkzeug für eine Frage: Wo zahlen Sie für etwas, das keiner braucht – und was ist der nächste konkrete Schritt?

Die Regeln

Jede Regel läuft gegen echte Nutzungsdaten, nicht gegen eine Vermutung. Was sich nicht sauber belegen lässt, wird nicht als Fund gemeldet, sondern als Hinweis zur Datenlage.

RegelAuslöserEmpfehlung im Bericht
Gekauft, nicht zugewiesen Gekaufte Einheiten je Tarif abzüglich der vergebenen Menge zum nächsten Verlängerungstermin reduzieren
Lizenz auf inaktivem Konto 90 Tage keine Anmeldung und keine Aktivität in Teams, Exchange, OneDrive oder SharePoint Lizenz entziehen, Konto prüfen
Doppelt abgedeckt Zwei Tarife auf demselben Konto, deren Funktionsumfang sich überschneidet den kleineren Zusatztarif entfernen
Zu großer Tarif Ein großer Tarif, von dem messbar nur der Umfang eines kleineren genutzt wird auf den passenden Tarif herabstufen, mit Nennung des Tarifs
Was SeatLord nicht tut: Es entzieht keine Lizenz, löscht kein Konto und ändert keine Buchung. Dafür bräuchte es Schreibrechte – ein Rechtesprung, der bewusst nicht eingebaut ist. SeatLord liefert die Liste, handeln Sie.

Aufräumen: Karteileichen mit Ampel

Getrennt von den Lizenzvorschlägen gibt es eine zweite Liste: Konten ohne Lebenszeichen. Sortiert nach Dauer, mit Kosten je Konto und einer Ampel.

  • Gelb – 3 Monate ohne Anmeldung und ohne Dienstnutzung: beobachten, oft Elternzeit oder Langzeitkrankheit.
  • Orange – 6 Monate: klären, ob die Person noch im Unternehmen ist.
  • Rot – 12 Monate: mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Austritt, der nie nachgezogen wurde.

Vor jedem Löschvorschlag stehen die Hinweise, die man vorher gelesen haben will: geteilte Postfächer, eingerichtete Weiterleitungen, Dienst- und Funktionskonten, die naturgemäß keine Anmeldung zeigen.

Aufräumliste (Beispiel)

Kontoohne Lebenszeichenpro Jahr
m.schuster@14 Monate271 €
info-alt@12 Monate223 €
p.jansen@7 Monate223 €
scan-kopierer@4 Monate41 €

Hinweis im Bericht zu scan-kopierer@: Funktionskonto, meldet sich nie an – nicht löschen, Lizenz aber prüfen.

Das Portal

Der Bericht ist der Anfang, nicht das Ende. Im Portal bleibt sichtbar, was aus jedem Vorschlag geworden ist – auch ein halbes Jahr später.

Übersicht

Potenzial pro Jahr, offene Vorschläge, nachweislich Umgesetztes und eine Kurve über alle bisherigen Auswertungen.

Vorschläge

Jeder Vorschlag ist offen, umgesetzt oder begründet ignoriert. Der Status übersteht die nächste Auswertung – nichts kommt doppelt zurück.

Konten

Suche über alle Konten, Kontoakte mit Verlauf: welche Lizenzen, seit wann, was wurde zuletzt genutzt.

Aufräumen

Die Karteileichen-Ampel als abarbeitbare Liste mit Kosten und Warnhinweisen.

Lizenzen

Bestand je Tarif: gekauft, aktiv genutzt, auffällig, nicht zugewiesen – als Balken und als Zahl.

Verlauf

Alle Auswertungen im Vergleich. Was wurde besser, was ist wieder aufgelaufen.

Eine Auswertung starten Sie jederzeit selbst; zusätzlich läuft sie auf Wunsch automatisch alle 7, 30 oder 90 Tage.

Berichte, die man weitergeben kann

Fassung für die Geschäftsführung

Ohne Namen. Kennzahlen, Summen je Fundstellenart, Bestandsverteilung je Tarif. Nutzer erscheinen pseudonymisiert als „Nutzer 1“, „Nutzer 2“ – geeignet für den Beirat, die Bank oder den Gesellschafterkreis.

Fassung für die IT

Mit Anmeldenamen, Anzeigenamen, zugewiesenen Tarifen, letzter Anmeldung und einer Empfehlung je Konto. Das ist die Liste, die tatsächlich abgearbeitet wird.

Beide Fassungen als PDF, alle Listen zusätzlich als CSV für die eigene Weiterverarbeitung.

Angebundene Systeme

SystemStandwas ausgelesen wird
Microsoft 365im Einsatz Lizenzbestand, Konten, Anmeldedaten und Nutzungsberichte für Teams, Exchange, OneDrive und SharePoint über Microsoft Graph.
SignatureHubKonnektor steht, wartet auf den Partnerschlüssel Gebuchte Sitze je Mandant gegen die tatsächlich benutzten – dieselbe Logik wie bei Microsoft 365.
Google WorkspaceKonnektor steht, noch nicht an einem Kundenkonto geprüft Zugewiesene Lizenzen und Kontenaktivität aus der Admin-SDK.
Der Stand ist absichtlich ehrlich formuliert. Wenn ein System für Sie den Ausschlag gibt, fragen Sie vorher nach – wir sagen Ihnen, ob es bei Ihnen schon trägt.

Rollen und Sichtbarkeit

Nicht jeder, der die Summe sehen soll, soll auch die Namen sehen. Zugänge werden je Mandant vergeben:

Lesen ohne Namen

Alle Zahlen, Summen und Vorschläge – aber Konten erscheinen pseudonymisiert. Für Controlling und Geschäftsführung.

Lesen

Der vollständige Blick mit Klarnamen, ohne die Möglichkeit, etwas zu ändern.

Bearbeiten

Zusätzlich Vorschläge abhaken, ignorieren und neue Auswertungen starten.

Ein Konto kann mehrere Mandanten sehen und im Kopf zwischen ihnen umschalten. Die Anmeldung läuft über das Microsoft-Konto – SeatLord vergibt keine eigenen Passwörter.

Erfolgsnachweis

Was in der ersten Auswertung stand und in einer späteren nicht mehr auftaucht, gilt als umgesetzt. Daraus entsteht eine belastbare Zahl: nicht „identifiziertes Potenzial“, sondern realisierte Einsparung. Sie ist auch die einzige Grundlage für die optionale Erfolgsbeteiligung – nachzulesen bei den Preisen.

Bericht anfordern

Sie brauchen dafür ein Microsoft-365-Konto mit der Rolle „Globaler Administrator“ und etwa fünf Minuten. Wenn Sie vorher sprechen möchten, schreiben Sie uns.